Eines Tages kam ein seltsames Ehepaar nach Soltau und besuchte das Gymnasium. Es guckte sich kurz um und ging dann ins Sekretariat, um sich anzumelden. Sie suchten nämlich eine Schule für ihre kleine Tochter. Nach ihrer Anmeldung gingen sie zusammen mit Frau Mozart den Flur entlang in die Cafeteria und setzten sich dort an einen Tisch. Sie aßen Kuchen und tranken Kaffee und unterhielten sich über das Gymnasium Soltau, welches vor wenigen Wochen 125-Jähriges Jubiläum gefeiert hatte. Frau Mozart erzählte von vielen spannenden Projekten, freundlichen und lustigen Schülerinnen und Schülern sowie engagierten Lehrerinnen und Lehrern. Belmonte und Konstanze hörten aufmerksam zu, weil sie überlegten ihre Tochter an diese Schule zu schicken. Nach der kleinen Mahlzeit nahm Frau Mozart Belmonte und Konstanze auf einen Rundgang durch die Schule mit. Belmonte und Konstanze wollten sehr gerne zunächst die Musikräume sehen, da sie eine musikalische Familie sind und ihre Tochter Oboe spielt. Am Musikraum angekommen, öffnete Frau Mozart mit ihrem Schlüssel die Tür und Belmonte und Konstanze machten große Augen…..

 

…Die Big-Band des Gymnasiums Soltau hatte gerade eine Generalprobe. Die Leiterin der Band heißt Frau Gaga. Frau Mozart stellte Frau Gaga Belmonte und Konstanze als Musikleiterin vor. Nach der Vorstellung der Kollegin, sahen Belmonte und Konstanze in der hinteren Ecke des Musikraums eine Gitarre und eine Querflöte und bekamen ein Strahlen in ihren Augen. Die entdeckten Instrumente können von beiden leidenschaftlich und voller Freude gespielt werden. Nach kurzem Überlegen, gingen Belmonte und Konstanze zügig zu den Instrumenten und begannen zusammen mit der Big-Band zu spielen. Am Ende der Probe waren alle glücklich und zufrieden und Belmonte und Konstanze gefiel das Gymnasium in Soltau immer mehr. Beide bedankten sich bei Frau Gaga und der Big-Band für die Möglichkeit, dass sie die Instrumente spielen durften. Als nächstes stand die Vorstellung der Sprachen auf dem Plan. Am Gymnasium Soltau existiert eine Vielfalt von Sprachen, die hier gelernt werden können. Konstanze und Belmonte können gut Spanisch sprechen, aber kein Latein. Deswegen zeigte Frau Mozart beiden zunächst Spanisch. Am Spanischraum angekommen, begegneten sie Señora Rodriguez, die Spanisch unterrichtet und in der Projektwoche einen Spanischkurs angeboten hatte. Señora Rodriguez begrüßte Belmonte und Konstanze auf Spanisch und sagte: „Buenos dias! Como esta unstedes?“ Beide verstanden die Spanischlehrerin und antworteten: „Muy bien! Muchas gracias!“ Señora Rodriguez erzählte ein wenig über die Inhalte des Unterrichts. Die Schüler und Schülerrinnen lernen etwas über das Land Spanien, über spanische Sitten und Gebräuche sowie die spanische Grammatik und Sprache. Belmonte und Konstanze waren so begeistert, dass sie entschieden ihre Tochter für den Spanischkurs anzumelden. Frau Mozart nahm Belmonte und Konstanze danach mit in den Französischraum. Monsieur Macron  war auf den Besuch vorbereitet und sang die französische Nationalhymne. Da Konstanze drei Jahre in Frankreich gelebt hatte, konnte sie begeistert mitsingen. Diesmal bekam Frau Mozart große Augen und Belmonte schmunzelte. Nach der Gesangseinlage begrüßte Monsieur Macron die kleine Gruppe und sagte: „Bonjour! Ça va?“ Konstanze antwortete: „Bien! Merci.“ Auch Monsieur Macron erzählte einiges über den Französischunterricht. Die Schülerinnen und Schüler lernen die französische Sprache und Grammatik spielerisch und kreativ kennen. Nachdem sie Französisch und Spanisch kennen gelernt hatten, brachte Frau Mozart beide zum Russischlehrer Herr Osmin-Romanov. Als sie in die Nähe des Klassenraums für Russisch kamen, hörten sie lautes Stampfen und Schreien sowie  verzweifeltes Flüstern…..

 

…Nach einem kurzen Schreck wurden Belmonte und Konstanze neugierig und gingen zusammen mit Frau Mozart in den Klassenraum. Dort herrschte großes Chaos. Die Schülerinnen und Schüler lagen verstreut auf dem Boden und Herr Osmin-Romanov kam zu der kleinen Besuchergruppe. Zunächst begrüßte er Belmonte und Konstanze und sagte: „Hallo! Wie geht es euch?“ Daraufhin antworteten beide: „Uns geht es gut! Vielen Dank! Doch warum liegen die Schülerinnen und Schüler kreuz und quer auf dem Boden?“ Herr Osmin-Romanov lachte schallend und antwortete: „Meine Schülerinnen und Schüler lernen bei mir die russische Kultur und Sprache über das Tanzen russischer Tänze! Die heutige Stunde handelte vom russischen Tanz Trepak, der eine schwierige Schrittfolge besitzt und eine hohe Konzentration verlangt. Wer sich nicht konzentriert, stolpert über seine eigenen Füße und fällt zu Boden. Daher liegen die Schülerinnen und Schüler auf dem Boden!“ Belmonte und Konstanze waren sehr begeistert von dem Russischlehrer und bedankten sich bei ihm für seine kurze Erklärung. Frau Mozart ging mit beiden zur letzten Fremdsprache, die am Gymnasium Soltau unterrichtet wird. Im hinteren Bereich des C- Traktes angekommen, staunten Belmonte und Konstanze nicht schlecht. Überall standen römische Skulpturen. Sie gingen an Venus und Mars vorbei, an Neptun mit seinem Dreizack und an Herkules, der mit dem Nemeischen Löwen kämpft. Nachdem sie an der Ausstellung der römischen Skulpturen vorbeigegangen waren, trafen sie am Ende einen älteren freundlichen Mann. Dabei handelte es sich um den Lateinlehrer Herrn Augustus, der gerade eine Skulptur des römischen Kaisers Nero betrachtete. Als er seine Gäste bemerkte, drehte er sich um und begrüßte die Gruppe mit folgenden Worten: „Salve!“ Daraufhin antworteten Konstanze und Belmonte: „Salve magister“. Im Lateinunterricht lernen die Schülerinnen und Schüler neben der Sprache und Grammatik auch etwas über den Aufstieg und Untergang des römischen Reiches sowie über prominente römische Politiker und Dichter, wie z.B. Gaius Julius Caesar, Marcus Tullius Cicero als Vertreter römischer Politiker sowie Ovid, Vergil und Horaz als Vertreter römischer Dichter. Konstanze ist begeistert vom Fach Latein und ihr Lieblingsdichter ist Horaz. In ihre Euphorie zitierte sie spontan den römischen Dichter und sagte: „ In medias res“! Herr Augustus war sprachlos und bekam große Augen…

…Er war so begeistert, dass Konstanze und Belmonte den römischen Dichter Horaz zitiert hatten. Nach einem kurzen Gespräch mit Herrn Augustus, verließ die kleine Gruppe den C-Trakt. Nun blieben noch die Sprachen Deutsch und Englisch. Frau Mozart stellte zunächst die Deutschfachschaft im Lehrerzimmer vor. Dort trafen sie auf drei Vertreter und Vertreterinnen der Fachschaft. Als erstes stellte Frau Mozart Herrn von Goethe vor. Dieser Kollege stand neben zwei weiteren Kolleginnen. Dabei handelte es sich um Frau von Droste-Hülshoff und Herrn Schiller, alle drei berichteten von ihrer Arbeit im Deutschunterricht. Herr von Goethe erzählte, dass er zurzeit in seiner Oberstufe das Drama „Faust“ unterrichtet und die Schülerinnen und Schüler sehr begeistert sind, da sie einige Szenen nachstellen. Auch Herr Schiller berichtete von seinem Unterricht in der Klassenstufe 11. Dort liest er im Moment das Drama „Die Räuber“. Die Schülerrinnen und Schüler schreiben im Unterricht Rollenbiografien, innere Monologe und analysieren verschiedene Szenen des Dramas. Nachdem ihre beiden Kollegen ihren Bericht abgeschlossen hatten, kam Frau von Droste-Hülshoff an die Reihe. Sie unterrichtet vorwiegend in der Mittelstufe. Im Moment lesen sie die Ballade „Der Knabe im Moor“. Die Kollegin ist ein sehr engagiertes Mitglied des Kollegiums, da sie zum einen die Theater-AG leitet und zum anderen die Literatur-AG. Sie berichtet, dass die Theater-AG unterteilt ist in die Klassenstufen 5-7, 8-10 und 11-13. Im Moment wird dort die Ballade „Der Knabe im Moor“ inszeniert. In der Literatur-AG werden Klassiker von Shakespeare, wie z.B. Romeo und Julia und Hamlet gelesen und auch in der Theater-AG inszeniert. Danach entführte Frau Mozart Belmonte und Konstanze zum Englischraum. Mr. Holmes und Mrs. Thatcher erwarteten sie bereits. Konstanze und Belmonte waren sehr neugierig und befragten die Lehrkräfte zum Englischunterricht am Gymnasium Soltau. Mr. Holmes sagte: „Hello! Zurzeit lesen wir die berühmten Kriminalgeschichten von Sir Arthur Conan Doyle und die Schülerinnen und Schüler sind von der Thematik sehr begeistert. Mrs. Thatcher begann ihren Bericht, doch plötzlich hörte die Gruppe einen lauten Tumult….

…Zunächst dachte die kleine Gruppe an einen Feueralarm oder eine Evakuierungsübung, doch Frau Mozart klärte Konstanze und Belmonte auf. Das Gymnasium Soltau hatte an einem Wettbewerb von ARISS teilgenommen und gewonnen. Sie wurden unter über hundert Schulen ausgewählt. Der Preis war ein Funkkontakt mit der ISS und ein Gespräch mit Alexander Gerst. Die IGS in Osterholz-Scharmbeck wurde ebenfalls ausgewählt. Die Veranstaltung fand im Forum statt und war spannend und aufregend. Zuerst wurden die ausgewählten Klassen und Lehrkräfte über die ISS und ihre Mission informiert. Weiterhin wurde der Ablauf des Funkkontakts erläutert. Das Zeitfenster betrug 12 Minuten. Beide Schulen durften abwechselnd Fragen stellen, die sie vorher formuliert hatten. Frau Mozart schlug vor, nachdem sie das Interesse und das Funkeln in den Augen von Belmonte und Konstanze sah, dem Funkkontakt beizuwohnen. Daraufhin machten sie sich auf den Weg zum Forum, um noch gute Plätze zu erwischen. Dort angekommen standen sie wie vom Donner gerührt im Forum und waren von der Technik und der Organisation sehr begeistert. Besonders fanden sie den Bildschirm, auf dem sie sehen konnten, wo sich die ISS gerade befand, atemberaubend. Die Spannung im Raum stieg, je näher der Zeitpunkt der Kontaktaufnahme mit der ISS kam. Die letzte Minute verstrich und Belmonte und Konstanze hielten die Luft an, während die eingeladenen Funker versuchten, die ISS zu kontaktieren. Die Spannung stieg an und die Gespräche wurden eingestellt und es wurde still wie auf einem Friedhof. Ein Schüler, mit dem Namen Marvin Armstrong, aus der zehnten Klasse, versuchte den Funkkontakt herzustellen und sagte: „Armstrong an ISS. Bitte kommen! Over.“ Nach wenigen Minuten Stille meldete sich Alexander Gerst von der ISS und begrüßte die Schülerinnen und Schüler sowie die schöne Lüneburger Heide. Nun begann die Fragerunde, die zügig durchgezogen wurde, da nur ein kleines Zeitfenster existierte. Nach der Veranstaltung waren alle sehr begeistert und Belmonte und Konstanze fanden das Gymnasium Soltau immer besser. Da sie sich in der Nähe des Raumes für Darstellendes Spiel befanden, entschied sich Frau Mozart dafür, Konstanze und Belmonte dies zunächst zu zeigen. Herr Schweighöfer und Frau Berben erwarteten die kleine Gruppe schon im Klassenraum. Gerade probten sie Werbespots, die sie in der letzten Woche eingeübt hatten. Belmonte, selbst ein kleiner Schauspieler, war so begeistert, dass er bei den Proben mitmachte. Konstanze erzählte Frau Mozart, dass ihr Mann früher einmal ein Schauspieler werden wollte und sogar ein Arrangement am Broadway hatte im Stück „Sister Act“ als Pater James neben herausragenden Künstlern und Künstlerinnen wie Patti LuPone, Patina Miller, Barbara Streisand und Jonathan Groff. Der Künstlername von Belmonte während seiner Zeit am Broadway war Monte. Das Gespräch hatte Frau Berben mitbekommen und ging zu Frau Mozart und Konstanze rüber und sagte…

 

Die Gruppe erschrak und bekam Angst, da auf einmal im Raum Rauch auftauchte. Monte, Konstanze und Frau Mozart bekamen einen schrecklichen Hustenanfall. Nachdem sich der Rauch gelegt hatte und der Hustenanfall abgeklungen war, sahen sie auf und bekamen es mit der Angst zu tun. Aus den Rauchschwaden tauchte eine schreckliche und furchteinflößende Gestalt auf. Daraufhin fiel Frau Mozart in Ohnmacht, Konstanze schrie wie am Spieß und Monte stellte sich der Kreatur und rief: „Wer bist du, du Unhold! Zeige dich!“ Als der Rauch sich gelegt hatte, sahen Monte und Konstanze Herrn da Gama mit Ruß geschwärztem Gesicht und Haaren, die ihm zu Berge standen. Nachdem der erste Schock überwunden war, sahen sie Frau Mozart bewusstlos am Boden liegen und Herr da Gama rief im Sekretariat an. Wenige Minuten später kam folgende Durchsage: „Achtung! Bitte ein Mitglied des Schulsanitätsdiensts in H31 kommen. Nach kurzer Zeit erschienen ein Schulsanitäter und eine Schulsanitäterin und stellten sich als Frau Nightingale und Herr Schweizer vor. Nachdem sie die Lage gecheckt hatten, nahm Frau Nightingale eine Dose mit Riechsalz zur Hand und hielt es Frau Mozart unter die Nase. Frau Mozart war nach einigen Sekunden wieder da und die Sanitäter nahmen sie mit ins Krankenzimmer. Dafür kam ihre Vertreterin mit den Namen Mendelssohn Bartholdy. Zu der kleinen Gruppe kam Herr da Gama und klärte sie auf…

 

…Er sagte: „Frau Mozart wird sich jetzt einen Moment im Krankenzimmer ausruhen und wird danach wieder zu Ihnen kommen. Solange wird Herr Mendelssohn Bartholdy sie herumführen.“ Danach begrüßte Herr Mendelssohn Bartholdy die beiden selbst und nun gingen sie zum Raum B23, wo gerade das Schulfach Geschichte unterrichtet wurde. Herr Mendelssohn Batholdy klopfte an der Tür und ein Schüler der Klasse 5c öffnete sie. Herr Howard Carter hieß sie Willkommen mit einem freundlichen Lächeln. Er sagte: „Ich habe Sie schon erwartet. Ich bringe den Schülerinnen und Schülern gerade etwas über die ägyptische Mythologie bei. Wir sprechen gerade über die Pharaonen, die damals regiert haben.“ Monte schaute den Lehrer lächelnd an und fragte: „Behandeln sie gerade zufällig den Pharao Tutanchamun? Über den kann ich viel erzählen.“ Herr Carter guckte ihn mit überraschtem Gesicht an und erwiderte: „Komischerweise wollten wir gerade mit dem Thema anfangen, als Sie drei an der Tür geklopft haben. Möglicherweise können sie den Schülerinnen und Schülern etwas über Tutanchamun erzählen.“ Monte antwortete begeistert: „Na klar, ich bringe den Kindern gerne etwas bei.“ Er erzählte und erzählte, bis es zur großen Pause klingelte. Herr Carter verabschiedete sich von seinen Gästen und schloss den Raum ab. Vor der Tür wartete bereits Frau Mozart auf Monte und Konstanze. Herr Mendelsohn- Bartholdy verabschiedete sich von der kleinen Besuchergruppe und ging in Richtung Lehrerzimmer. Konstanze fragte Frau Mozart: „Geht es Ihnen besser, Frau Mozart?“ Daraufhin antwortete sie: „Ja, mir ist aber immer noch ein bisschen schwindelig. Aber für Sie nehme ich mir gerne Zeit.“ Monte sagte: „Ich würde mir gerne einmal das Sekretariat anschauen.“ Frau Mozart entgegnete: „Das können wir machen. Bitte folgen Sie mir.“ Im Sekretariat angekommen, saßen zwei junge Frauen am Schreibtisch und schauten gerade auf die Monitore. Als sie die Besucher bemerkten, stellten sie sich als Frau Busch und Frau Baum vor. Mitten im Gespräch kam eine Person in den Raum. Monte und Konstanze bekamen einen Schreck. Der Schulleiter, der den Namen Herr von Humboldt trägt, wurde der Gruppe gewahr und kam zu ihnen rüber. Herr von Humboldt begrüßte sie und nahm sie mit zum Lehrerzimmer. Das Lehrerzimmer war sehr groß, hell und gut ausgestattet. Es sah aus wie ein Atrium aus einer alten römischen Villa. Daran anschließend befand sich ein großer Garten, der im französischen Stil angelegt war. Im Garten waren Teiche, viele Blumenbeete und ein Springbrunnen zu sehen. Frau Merkel kam auf Konstanze und Monte zu und stellte auch die anderen Politiklehrer und Politiklehrerinnen vor. Als erstes wurde Frau Metternich vorgestellt. Danach Herr Churchill. Er unterrichtet internationale und nationale Politik. Frau Metternich unterrichtet Frauenrechte und Gleichstellung der Frauen. Frau Merkel ist die Fachobfrau und Koordinatorin für die Oberstufe. Nachdem Herr von Humboldt Konstanze und Monte seinen Kollegen und Kolleginnen übergeben hatte, nahm Frau Metternich beide mit in ihren Klassenraum.  Das Thema im Politikunterricht der Klasse 8F1 war das Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland und die Integration der Frauen in das politische System. Nach dieser Stunde wussten Monte und Konstanze mehr über die Stellung der Frau in diesem System sowie über deren Emanzipation. Als nächstes besuchten sie Herrn Churchill in seinem Unterricht. Er arbeitete gerade am Activ-Board und erklärte den Schülerinnen und Schülern die politische Beziehung zwischen Großbritannien und der Europäischen Union. Herr Churchill erklärte den Jugendlichen etwas an der Landkarte als sie plötzlich einen lauten, dumpfen Ton hörten…

…Die Schülerinnen und Schüler waren nervös und aufgeregt, doch Herr Churchill führte ruhig und besonnen das Notfallprotokoll durch. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren schnell angekommen und die Schule war vollständig evakuiert. Im Nachhinein wurde bekannt, dass es sich um eine Übung handelte. Solche Übungen werden regelmäßig an der Schule durchgeführt, um den Ernstfall zu erproben. Nachdem sich die Unruhe gelegt hatte, gingen alle wieder in das Schulgebäude zurück. Auf dem Weg ins Schulgebäude, trafen Monte und Konstanze Frau Gaga. Diese berichtete vom Weihnachtskonzert des Gymnasiums Soltau. Das Konzert sollte zur Adventszeit in der Lutherkirche stattfinden. Im Programm waren viele berühmte Weihnachtslieder aufgelistet. Dazu gehören Tochter Zion, Es ist ein Ros entsprungen und O du fröhliche. Monte fragte: „Dürften ich und meine Frau mitmachen?“ „Na klar, Sie müssen sich nur in die Liste, die in der Cafeteria aushängt, eintragen“, antwortete Frau Gaga. Konstanze fragte: „Können Sie uns bitte dorthin begleiten?“ „Kein Problem. Kommen Sie mit.“, antwortete Frau Gaga. Die Verkäuferin der Cafeteria wollte gerade die Liste abhängen, aber Monte stoppte sie rechtzeitig. Er rief: „Warten Sie!“ Konstanze fragte die Verkäuferin, ob noch ein Platz frei sei. Daraufhin antwortete die Verkäuferin: „Ja, um 21:45 Uhr.“ „Dann würden wir gerne diesen Termin nehmen“, antwortete Monte entschlossen. „Da ist zwar schon unser zweijähriger Sohn im Bett, aber die Oma kann ja aufpassen.“ Das Ehepaar trug sich schnell in die Liste ein und dann ging es weiter im Programm. Als nächstes gingen sie mit Frau Mozart in den naturwissenschaftlichen Trakt. Zunächst besuchten sie die Physik-Klassen. Herr Einstein begrüßte Monte, Konstanze und Frau Mozart mit einem freundlichen Lächeln. Er unterrichtete gerade seine 8. Klasse und wollte gerade ein Experiment durchführen. Da Monte und Konstanze sehr begeistert vom Experimentieren sind, blieben sie und schauten sich den Unterricht an. Herr Einstein baute einen Stromkreis auf, der mit Absicht unterbrochen war. Die Aufgabe der Schüler war es, diesen Stromkreis korrekt zu schließen. Am Ende der Stunde bedanken sich Monte und Konstanze bei Herrn Einstein und gingen in den nächsten Raum, in dem Biologie unterrichtet wird. Dort trafen sie zwei Kollegen von Frau Mozart. Diese stellten sich als Herr von Linnè und Mrs. Fossey vor. Beide erzählten Monte und Konstanze von ihren jetzigen Schwerpunkten. Herr von Linnè unterrichtete gerade die biologische Systematik und auch die binäre Nomenklatur. Mrs. Fossey lehrte Verhaltensbiologie mit dem Schwerpunkt soziale Interaktionen in einer Gorillaherde. Mrs. Fossey wollte mit den Schülerinnen und Schülern einen Film schauen….

 

 

Eine Geschichte von Jeremy Reichel und Jamie-Oliver Prüser und Herrn Steinbüchel 6. Klasse